Meditationswochenenden

Unsere nächsten Meditationstage und Meditationswochenenden

Körperachtsamkeit, Bewegung und Meditation: Ein Kurs am 11.4.2026 von 10 bis 13 Uhr

Leitung: David Floczak

Auf die Plätze, fertig, meditieren? Funktioniert das so für Dich? Oder sollte man sich vor der Meditation Körperübungen wie z.B. Yoga oder Chi Gong widmen? Oder doch besser nach der Meditation? Gerne teilt David seine persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema und gibt uns praktische Tipps und Tricks, wie man sich in Körperachtsamkeit vor und nach der Meditation üben kann. Ein praxisorientierter Tag mit wenig Theorie, geprägt von Frühbuddhistischer Meditation und Körperübungen aus dem Yoga und anderen Bewegungslehren.

David hat umfangreiche Erfahrungen im WingTsun, einem weichen Kung-Fu-Stil, die er 15 Jahr praktizierte, davon 2 Jahre in einem Lehrergrad. Wing Tsun ist durch Konfuzianismus, Buddhismus und Taoismus geprägt. Er hat zwei Yogalehrerausbildungen in Hatha Yoga und Yin-Yoga und umfangreiche Meditationserfahrungen, vor allem in den Meditationsformen des Frühen Buddhismus.

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Meditationswochenende vom 17.4. (abends) bis 19.4.2026: "Umgang mit Wut und Verzeihen"

Leitung: Tenzin Peljor

Es gibt Hunderte von Anlässen, sich zu ärgern: Das Auto vor uns fährt zu langsam oder nimmt uns als Radfahrern die Vorfahrt, die Bahn kommt zu spät, der Bus fällt aus, die Kinder, die Arbeit, die Politik, die Politiker, die Polizei, der Nachbar … Doch jedes Mal, wenn wir uns ärgern, entsteht geistiger Schmerz. Je mehr Ärger, desto mehr innerer Schmerz.

„Wenn du auf einen Zornigen zornig wirst, machst du es nur schlechter für dich selbst. Wenn du aber nicht auf einen Zornigen zornig wirst, gewinnst du eine schwer zu gewinnende Schlacht.“
(Der Buddha)

Wie können wir lernen, gelassener zu werden, geschickter mit Wut umzugehen und sie für Einsicht und geistiges Wachstum zu nutzen? 

Darüber hinaus betrachten wir die Praxis des Verzeihens – ein Weg, die Last alter Verletzungen loszulassen, ohne Unrecht gutzuheißen. Verzeihen ist ein bewusster, schrittweiser Prozess: wir erkennen die Kränkung an, entscheiden uns innerlich zur Vergebung, wechseln die Perspektive, entwickeln eine neue Haltung und lassen los.

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Meditationswochenende vom 14. (Feiertag) bis 17. Mai 2026: "Vipassana - Körper und Geist verstehen lernen"

Leitung: Michael Peterssen

Dieses Seminar widmet sich der buddhistischen Vipassana- oder Einsichtmeditation, die auf „Der Lehrrede über die Grundlagen der Achtsamkeit“ fußt.

Im Grunde geht es bei dieser Art zu meditieren um die gezielte Bewusstwerdung natürlicher Gegebenheiten wie beispielsweise dem Atem und anderer Aspekte des Körpers und unterschiedlicher geistiger Phänomene. Äußere wie innere Erscheinungen und Geschehnisse werden achtsam und in außergewöhnlicher Klarheit in ihrem fortwährenden Entstehen und Vergehen betrachtet. So werden wir mit unserem eigenen Körper und Geist immer inniger vertraut.

Diese Praxis zielt letztlich darauf ab, innere und äußere Phänomene als Einzelne und in ihrem Zusammenspiel der Wirklichkeit entsprechend zu verstehen. Das ist der Kern dessen, was der frühe Buddhismus ERWACHEN (Bodhi) nennt.

Der Buddha hat immer wieder beteuert, dass in solcher Erkenntnis eine große von sinnlosem Leid befreiende Kraft liegt. Je weiter wir uns nämlich auf diesem Weg entwickeln, umso weniger fügen wir uns selber unnötiges Leid zu und ersparen auch unseren Mitmenschen und anderen Wesen Schmerzen, die ihnen allzu oft durch uns angetan werden.

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Meditationstag am 12.7.2026: "Komm und sieh selbst!"

Leitung: Karin Cyliax

„Ehi passiko – Komm und sieh selbst!“ ist die Einladung des Erwachten an seine Mönche und Nonnen und an alle Praktizierenden, aktiv den Weg der inneren Freiheit und Klarheit zu beschreiten. Gemeint ist die Freiheit von Dukkha, vom selbstgemachten Leid der Identifikation mit begrenzten Selbstkonstruktionen. Sanft und freundlich führen wir den Geist mithilfe des Atems heraus aus dem Alltagsgewirr, hinein in den Körper, in den gegenwärtigen Moment. Wir können Erleichterung erfahren darin, nichts leisten zu müssen, nichts sein zu müssen, nirgendwo hinzumüssen. Der Körper wird zu einem Gefäß für unser gesamtes Erleben, wir sind zufrieden mit Jetzt. So wird der gesammelte Geist empfänglich für Einsichtsmomente in die universelle Wirklichkeit allen Erlebens: Unbeständigkeit, Unbefriedigendheit, Nichtselbsthaftigkeit.

Wir meditieren mit Anleitung und still, im Sitzen und Gehen. Kurze, auflockernde Körperübungen sowie ein Body-Scan im Liegen werden die Praxis abrunden. 

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Meditationswochenende vom 4. bis 6.12.2026: "Der Zyklus von Leben und Sterben - Die Bardo-Lehren des Tibetischen Buddhismus und die Bedeutung des Geistes bei der Manifestation aller Daseinszustände "

Leitung: Yesche U. Regel

Die Lehren des Buddha betonen in ihrer Beschreibung des “abhängigen Entstehens” die Rolle des “Ergreifens”. Ständig ergreifen wir etwas, treffen Entscheidungen, wollen etwas haben oder nicht haben, jemand sein oder nicht sein, irgendwo hin oder nicht hin. All dies sind geistige Impulse, die aller Manifestation und Aktion vorausgehen und diese auslösen. Begehren, Hassen/Ablehnen und Verblendung sind der innerste Antrieb aller Existenz und sie geschehen im Geist.

Dies müsste jedoch nicht unbedingt so sein. Wir könnten ebenso nicht-ergreifen, nicht-begehren, nicht-hassen, nicht verblendet sein.

Die Bardo-Lehren des Tibetischen Buddhismus, etwa 1200 Jahre nach dem Buddha von Padmasambhava formuliert, verdeutlichen diese Dynamik nochmals auf eine besonders tiefe Art und Weise.

Auch für die achtsame und mit spiritueller Weitsicht angebotene Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen könnte es sich günstig auswirken, wenn man diese alten Weisheitslehren kennt. Sie stellen eine geistig-religiöse Alternative zu einer monotheistischen Schöpfungsreligion dar und ihren Vorstellungen von einer vermeintlichen Ewigkeit und den Ideen von Himmel und Hölle, wobei diese in den Differenzierungen der buddhistischen Sichtweise eventuell sogar verständlicher werden. Dass der Geist nicht sterben und im Tod eine besondere Lichthaftigkeit erfahren kann, haben viele Religionen gemein.

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Kursleiter und Kursleiterinnen

Thomas Hamann

Ich meditiere seit dem 18. Lebensjahr und fand durch Ajahn Brahm zum Buddhismus. Seit 2008 studiere ich die buddhistische Lehre. 2014 gründete ich mit anderen den Verein Freier Buddhismus e.V.
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Karin Cyliax

Seit den späten 90er Jahren praktiziere ich, inspiriert vom Theravada-Buddhismus, und vertiefe meine Praxis durch Retreats und das Lernen mit einem erfahrenen Mönch. Diese Erfahrung und Freude am Weg des Buddha teile ich gern mit anderen.
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Yesche U. Regel

Yesche U. Regel unterrichtet seit Jahrzehnten buddhistische Meditation und Lehre im deutschen Sprachraum. Von 1980 bis 1997 war er als Mönch einer tibetischen Richtung ordiniert und leitet seit 2005 das Stadtzentrum PARAMITA in Bonn.
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Tenzin Peljor

Tenzin Peljor wurde 2006 von S.H. dem Dalai Lama zum Mönch vollordiniert. Von 2008–2013 studierte er das »Masters Program« buddhistischer Studien in Italien, am Instituto Lama Tzong Khapa. Er wirkt am Tibethaus Deutschland, war Residenzmönch bei Bodhicharya Deutschland und engagiert sich sozial sowie interreligiös; früher Vorstands- bzw. Ratsmitglied bei DBO/DBU.
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Yuka Nakamura

Yuka Nakamura ist Psychologin (Dr. phil.), MBSR-Lehrerin und buddhistische Meditationslehrerin, ausgebildet bei Fred von Allmen. Sie praktiziert seit 1993 Vipassana, Dzogchen und Zen, war längere Zeit in den USA, Burma und Japan und lehrt u. a. im Meditationszentrum Beatenberg, am IMS in Barre, MA, und im Gaia House.
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Michael Peterssen

Michael Peterssen meditiert seit 1975, praktizierte Zen und hat viele Jahre lang ein buddhistisches Lehr- und Studienzentrum in Großbritannien betreut. Seit 1994 leitet er Seminare zu Textstudium, Kontemplation und Meditation, mit Fokus auf die Kernlehren des Buddha und Satipatthana-Vipassana.
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Paul Köppler

Paul Köppler ist erfahrener Meditationslehrer und Autor (u.a. "So meditiert Buddha") und hat mehrere buddhistische Zentren gründete. Seit 1997 ist er Mitglied im Intersein-Orden von Thich Nhat Hanh. Er leitet Achtsamkeitsgruppen in Bonn und an der Univerität Köln.
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Raimund Hopf

Raimund Hopf lernte in den 1980er Jahren Buddhismus kennen (Zen und tibetischer Buddhismus), studierte vier Jahre Buddhistische Philosophie in Delhi, war vier Jahre Waldklostermönch in Thailand und lebt seit 2015 in Deutschland als Lehrer der Suttanta-Gemeinschaft.
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Thomas Hamann

Bereits mit 18 Jahren habe ich begonnen zu meditieren. Aber erst der persönliche Kontakt mit dem Theravadamönch Ajahn Brahm habe ich den Weg zum Buddhismus gefunden. Seit dem Jahr 2008 habe ich buddhistische Lehrer unterschiedlicher Traditionen kennengelernt.  Alle dieser Lehrer haben mein Verständnis des Buddhismus geprägt und in mir die Idee für eine neue Art buddhistischer Gemeinschaft entstehen lassen. 2014 habe ich mit anderen Menschen, u.a. Gert Vogelbusch, den Verein freier Buddhismus e.V. gegründet. Mein Kernanliegen ist es, dass unsere Besucher und Mitglieder einen umfassenden Blick auf den Buddhismus gewinnen und seine Lehre und Methoden für Ihre eigenen Ziele einsetzen können, jede und jeder auf eine andere Art. Dem dienen sowohl meine Meditationskurse als auch das Grundstudium des Buddhismus, dass den StudentInnen in 2 Jahren einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Buddhismus ermöglicht.

Karin Cyliax

Seit den späten 90er Jahren fühle ich mich dem Buddhismus, schwerpunktmäßig dem Theravada, verbunden. Meine Haupt-Inspirationsquellen waren Jack Kornfield und Joseph Goldstein. Fast jedes Jahr konnte ich mehrere Meditationsretreats mit meinem Familienleben in Einklang bringen, inzwischen habe ich auch den Freiraum für mehrwöchige Selbstretreats in der Natur.

Vor neun Jahren habe ich den Freien Buddhismus in Essen entdeckt. Seitdem macht es mir viel Spaß, in unserem Verein die Buddha-Lehre frei und unabhängig zu erforschen. Seit mehreren Jahren habe ich die Chance, Theorie und Praxis des frühen Buddhismus von einem erfahrenen Theravada-Mönch zu lernen, was einen großen Anschub und Gewinn für meine eigene Praxis bedeutet.

Diese Inspiration und Freude möchte ich mit allen teilen, die sich von der Schönheit und vom Reichtum des Befreiungsweges des Buddha berühren lassen möchten.

Yesche U. Regel

Yesche U. Regel, unterrichtet seit vielen Jahrzehnten buddhistische Meditationen und Lehren im ganzen deutschen Sprachraum. Er war von 1980-1997 ordinierter Mönch einer tibetischen Richtung und ist seitdem traditionsübergreifend als freiberuflicher Lehrer tätig. In Bonn leitet er seit 2005 des Stadtzentrum PARAMITA.

Tenzin

Tenzin Peljor beschäftigt sich seit 1995 mit Buddhismus und wurde 2006 von S.H. dem Dalai Lama zum Mönch vollordiniert. Von 2008–2013 studierte er das »Masters Program« buddhistischer Studien in Italien, am Instituto Lama Tzong Khapa. Über viele Jahre war er Residenzmönch und Vorstandsmitglied im buddhistischen Zentrum Bodhicharya Deutschland in Berlin und ist Lehrer am Tibethaus Deutschland in Frankfurt. Er engagiert sich u.a. im sozialen und interreligiösen Bereich. Tenzin Peljor betreibt verschiedene Webseiten und Blogs und und war mehrere Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Buddhistischen Ordensgemeinschaft (DBO) sowie Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union (DBU). 

Yuka Nakamura

Yuka Nakamura, Psychologin Dr. phil., MBSR-Lehrerin und -aus­bildnerin, hat eine Ausbildung zur buddhistischen Meditationslehrerin beim Fred von Allmen durchlaufen. Sie praktiziert seit 1993 in verschiedenen buddhistischen Tradi­tionen (Vipassana, Dzogchen und Zen) und hat mehrere lange Praxisperioden in den USA (IMS, Spirit Rock), Burma und Japan verbracht. Sie lehrt im Meditationszentrum Beatenberg, in der Insight Meditation Society (IMS) in Barre, MA sowie im Gaia House (UK).

Michael Peterssen

Michael Peterssen meditiert seit 1975. Etwa acht Jahre lang praktizierte er Zen. Später gehörte er 15 Jahre lang dem „Buddhistischen Orden Triratna“ an (ehemals „Westlicher Buddhistischer Orden“). Danach hat er 10 Jahre lang längere Meditationsretreats im Schweigen besucht, hauptsächlich bei der Insight Meditation Society in den USA unter Leitung von Joseph Goldstein und anderen Lehrern. Er unterrichtet u.a. an der buddhistischen Akademie in Berlin. Seit 1994 leitet er Seminare mit den Schwerpunkten Textstudium, Kontemplation und Meditation. Michael Peterssen interessiert sich besonders für die Kernlehren des Buddha und deren Verbindung zur abendländischen Philosophie, den frühen Buddhismus, die Dharmakontemplation und die Achtsamkeits-und Einsichtsmeditation (Satipatthana Vipassana).

Paul Köppler

Paul Köppler ist ein erfahrener Meditationslehrer und Autor („So meditiert Buddha“, „Buddhas ewige Gesetze“, Das lehrt der Buddha u.a.). Er gründete buddhistische Zentren, hat Ausbildungen in humanistischer Psychologie und lehrt in der Nachfolge von Ruth Denison und Godwin Samararatne in vielen Zentren. Seit 1997 ist er Mitglied im Intersein-Orden von Thich Nhat Hanh. Er gibt Kurse und Dharma-Beratung (Kreis Achtsames Leben) und leitet Gruppen für Achtsamkeit in Bonn und an der Universität Köln.

Raimund Hopf

Raimund Hopf lernte in den 1980er Jahren auf Sri-Lanka und in Japan den Buddhismus kennen, praktizierte erst Zen und später tibetischen Buddhismus, studierte vier Jahre Buddhistische Philosophie in Delhi, Indien, wo er den frühen Buddhismus für sich entdeckte, und war vier Jahre Waldklostermönch in Thailand. Seit 2015 wohnt er wieder in Deutschland, ist Lehrer der „Suttanta-Gemeinschaft“, hat die Veranstaltungsreihe „Buddha-Talk“ und die Hilfsorganisation „Mitgefühl in Aktion“ ins Leben gerufen. Mehr unter: www.suttanta.de